Martin Senn
* 1960 in Zürich


Martin Senn

* 1960 in Zürich

1977-79
Lehre als Dekorateur bei Jakob Schwarz in Zürich

1979-80
Studienreise nach Asien

1980-81

Ecole des Beaux-Arts, Sion, Fachklasse Malerei

1982
Teilnahme an diversen Gruppenausstellungen bei Fred E. Knecht A 16; Kunst am Tessinerplatz: Beitrag an ein Gesamtkunstwerk.

1986

Gründet das "Kunsthaus Oerlikon", wo bis 1995/96 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen stattfinden.

1989-90

Studienaufenthalt in Barcelona

1991-92

Naturwissenschaftliches Studienjahr in Dornach

1996/97

Europareise "Bilderspur" durch 30 Länder, zusammen mit Dominique Lieb

2004

Bezieht eine Parzelle auf dem Werkplatz im Gaswerk, Schlieren / ZH.


Lebt und arbeitet in Zürich

Weitere Infos

info@relateart.ch


Einzelausstellungen

2007   relate art, Meilen
2004  

Installation "Vitrine", Hotel Castell, Zuoz (Erweiterung der Dauerinstallation 2006; weitere Werke im Hotel siehe

www.hotelcastell.ch)

2002   Fanny Geisler, München
2001   Bodenarbeiten, Binz 39
    "arte bio" mit Dominique Lieb, Galerie Baviera, Zürich
2000   Galerie Al Prestino, Locarno
1999   "Muster aus Uster", Bildreport mit Dominique Lieb, Stadthaus Uster
1998   "Europäische Bilderspur" mit Dominique Lieb, Galerie Silvio Baviera, Zürich
1996   "Rochade", Galerie Amtshimmel und Historisches Museum Baden (mit Jörg Lenzlinger, Roman Buxbaum und Daniel Zimmermann)
    "Portraitsitzungen vor Ort", Galerie Stubnitz, Zürich (zusammen mit Dominique Lieb)
1995   Installation "Funktionelle Skulpturen" (Möbel), Binz 39
1993   "Les Demoiselles de champignon", Kunsthaus Oerlikon, zusammen mit Aurel Hofmann
1991   Shedhalle, Zürich (mit Martin Kaufmann) (K)
1989/90   Kunstszene Zürich
1988/89   Trauermarsch in Mäuseschritten 3: ca. 200 m lange Fundstückexpedition, Hüttistr. 8, Oerlikon
1988   Trauermarsch in Mäuseschritten 2: Erkennendes Wahrnehmen, Hüttistr. 8, Oerlikon
    "Werkschau Schwarz-Grau-Weiss", Kunsthaus Oerlikon
1985   Trauermarsch in Mäuseschritten 1: Installation in Haus, Scheune und Garten, Bauernhaus, Schlieren / ZH

 

Gruppenausstellungen

2006   "Archipel", ArToll-Kunstlabor, Bedburg-Hau, Nordrhein-Westfalen / D (K)
2005   Skulpturenschau Münsterlingen
    Skulpturenscahu Opfikon
    Club Dom, Moskau
2003   Expo-Galerie, Galerie Baviera in Biel
1999  

"Kinderzimmer 2000", Galerie Bleiche, Wald / ZH

    "Malerei", Binz 39
1998   "Kunst für Kinder", Kunsthaus Richterswil
    "Supremus" Eden Garage, Zürich (mit Dominique Lieb)
1997   "Objet du désir", Museum Bellerive, Zürich
   

Schattenspiele zu Live-Musik und Geschichten, Bronkxs, Zürich (mit Dominique Lieb und diversen Musikern)

1995/96   "Supremus", letzte Ausstellung im Kunsthaus Oerlikon
     
1994   "Schöner malen", Helmhaus, Zürich
1991/92   "Zeichnungen, Gruppenausstellung, Galerie Bob van Orsouw
1988/89   Malereiausstellung im Tramdeot Tiefenbrunnen
1988   Installation "I see what you mean", Standort Neuwerk, Konstanz
1986   Kunstszene Zürich
1984   Installation "Gartenbeet", Bellevue Kreuzlingen
    Installation "Schiff", Kunstszene Zürich

 

Förderungen/Preise/

kuratorische und andere Tätigkeiten

2005   Gastkurator Shedhalle Zürich, kuratiert "Raum für Räume - Interlokal"
    Gastkurator Helmhaus Zürich, "Loakle Aufhellungen, kuratiert den Atsstellungsparcours zum Thema "Kopf"
1999   Gastkurator bei Binz 39, kuratiert "Freunde des objektiven Wohnens"
    Transit 1999, Zürich, Spezialeffekte zu Hans Waldmann
1993-95   Atelierstipendium Binz 39
1993   Förderbeitrag des Kantons Aargau
1988/89   Stipendium der Stadt Zürich
1988   Stipiendium Kulturzentrum Nairs / GR, Binz 39
1984   Bühnenbild im Depot Tiefenbrunnen für "Die Brüder Karamasow"
1983  

Kantonales Stipendium Zürich

 

Martin Senn sieht die Welt sensibel, mit feiner Ironie und bringt das Gesehene unprätentiös in Form. In dem, was ist, entdeckt er, was auch sein kann, und dem Charme dieser Sichtweise ist schwer zu entkommen. Man freut sich oder stutzt, lacht und stellt fest: Martin Senn erlaubt sich was. Er provoziert ohne Geste. Nimmt, in seinen Assemblagen, was herumliegt. Nimmt, beim Malen, was sich dem Blick bietet, ob Luxusyacht, Blumentopf oder grasendes Vieh. Malen als Hingabe an das Vorhandene, Finden aus Ahnung des Möglichen. Mal traumwandelnd-poetisch, mal absichtsvoll Klischees streifend, widersteht Martin Senn Moden und Tendenzen. Er braucht weder Konzept noch marktgerechte Glättung oder Stilisierung. Er pflegt nur hellwach und liebevoll-kritisch hinter die Oberflächen der Aktualität zu gucken, um vom Rand dessen, worauf alle fokussiert sind, ins Zentrum wesentlicher Fragen zu zielen. Schöne Aussichten, um Blick und Denken umzulenken.

RL

 

"Die(se) Überprüfung des eigenen Da- und Vorhandenseins, dem Lesen des selbst verfassten Tagebuches verwandt, hat bei Senn Methode. Sein "Tagebuch" besteht aus einen zettelkastenartigen "Sammelsurium" von zahllosen Objekten und Bildern, die er bei jeder Ausstellungs-Gelegenheit ausbreitet, um neue spannende Verbindungslinien auszuloten. (...) Martin Senns Inszenierungen haben (...) einen erzählenden, szenischen Charakter, und den aus "found objects" gefertigten Objekten und Bildern eignet ein von einer unerhörten Materialsensibilität getragener, situativer Impetus."

Christoph Doswald

(Zitat aus Katalog "Martin Senn/Martin Kaufmann", Shedhalle Zürich, 1991)

 

"Mein Thema kurz und grob gesagt:

Wiederverwerten von Eindrücken auf 2- bis 3-dimensionale Weise"

Martin Senn

(Zitat aus Katalog "Archipel", ArToll, 1991)



 
 
Waldrand, 2007. Öl auf Holz. 30 x 40 cm
 
 
 
Lehmgrube, 2007. Öl auf Holz, 30 x 40 cm
 
 
 
Ufer in Irland, 2006. Öl auf Holz, 30 x 40 cm
 
 
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
10 Arbeiten aus der Serie "Flugzeugfenster", 2006. Öl auf Holz, je ca. 32 x 24 cm
 
 
 
Skilift in Avers, 2006. Öl auf Leinwand, 42 x 50 cm
 
 
 
Klöntalersee, 2005. Öl auf Leinwand, 34 x 40 cm
 


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